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Pinterest Grundlagen

Pinterest Business Account einrichten: Die vollständige Anleitung für Anfänger

Viele starten auf Pinterest direkt mit Pins. Sie erstellen ein paar Grafiken, laden sie hoch und wundern sich dann warum niemand klickt.

Das Problem liegt oft nicht an den Pins selbst. Sondern daran, dass die Grundlage noch fehlt. Ein Pinterest Account muss so eingerichtet sein, dass Pinterest versteht worum es geht und wem deine Inhalte helfen.

Diese Anleitung zeigt dir Schritt für Schritt wie du deinen Pinterest Business Account einrichtest. Nicht kompliziert. Nicht perfekt. Sondern so, dass du eine saubere Grundlage hast.

Warum du unbedingt einen Business Account brauchst

Ein normaler privater Pinterest Account reicht nicht aus wenn du Pinterest für dein Business oder deinen Blog nutzen willst. Der Grund ist simpel: Mit einem Business Account hast du Zugriff auf Analysen, also auf Daten die dir zeigen welche Pins wie oft gesehen werden, welche Klicks bringen und was deine Zielgruppe interessiert.

Ohne diese Daten bist du blind. Du pinnst, weißt aber nicht was funktioniert. Mit einem Business Account kannst du nach ein paar Monaten sehen welche Inhalte deine Leserinnen wirklich interessieren und gezielt mehr davon erstellen.

Außerdem hast du mit einem Business Account die Möglichkeit deine Website zu verifizieren. Das ist wichtig, weil verifizierte Websites von Pinterest als vertrauenswürdiger eingestuft werden.

Wenn du bereits einen privaten Account hast, kannst du ihn in den Einstellungen direkt zu einem Business Account umstellen. Das dauert wenige Minuten und du verlierst dabei nichts.

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Wenn du beim Einrichten nicht raten möchtest, hol dir den Pinterest-Fahrplan. Darin zeige ich dir für 0 Euro, wie du Pinterest Schritt für Schritt verstehst und deine Grundlage aufbaust.

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Schritt 1: Den Account erstellen oder umstellen

Wenn du neu anfängst geh auf pinterest.de und klick auf „Registrieren“. Wähle dann „Erstelle ein Unternehmenskonto“. Füll die Felder aus und folge den Anweisungen.

Wenn du einen bestehenden privaten Account umstellen willst, geh in deinem Account oben rechts auf das Menü, dann auf „Einstellungen“ und dort auf „Konto“. Dort findest du die Möglichkeit zu einem Business Account zu wechseln.

Schritt 2: Profilname und Profiltext

Dein Profilname ist das Erste was Menschen und Pinterest sehen. Er sollte klar machen worum es bei dir geht. Du kannst deinen echten Namen verwenden, einen Marken-Namen oder eine Kombination aus beidem.

Was du vermeiden solltest ist ein kreativer Name der nichts über dein Thema aussagt. „Lenas bunte Welt“ sagt niemanden was du machst. „Online Business für Mamas“ ist direkt verständlich und enthält ein Keyword.

Der Profiltext hat nur begrenzt Platz. Nutz ihn. Erkläre kurz wer du bist, für wen du deine Inhalte erstellst und was jemand bei dir findet. Und bau dabei Begriffe ein die deine Zielgruppe bei Pinterest suchen würde.

Ein Beispiel für einen guten Profiltext wäre: „Ich zeige Mamas wie sie mit Pinterest und Blog ein eigenes Online-Business aufbauen. Ohne sich täglich zu zeigen.“

Aus der Praxis: Dein Profilname und dein Profiltext werden von Pinterest für Suchergebnisse ausgewertet. Wer relevante Keywords darin einbaut wird leichter gefunden wenn jemand nach deinem Thema sucht.

Schritt 3: Profilbild und Coverbild

Das Profilbild muss nicht dein Gesicht sein. Es kann ein Logo sein, ein einfaches Design mit deinen Markenfarben oder ein anderes Bild das zu deinem Thema passt.

Wichtig ist dass das Bild klar erkennbar ist auch in kleiner Größe. Komplizierte Grafiken funktionieren als Profilbild nicht gut.

Das Coverbild ist das große Banner oben in deinem Profil. Hier hast du mehr Platz um dein Thema sichtbar zu machen. Eine einfache Grafik mit einem kurzen Satz der erklärt was du machst reicht vollständig aus. Canva hat passende Vorlagen im richtigen Format.

Schritt 4: Deine Website verifizieren

Die Website-Verifizierung klingt technischer als sie meistens ist. Und ja, beim ersten Mal wirkt es vielleicht kurz nach „Oh Gott, wo muss ich da jetzt klicken?“ Aber eigentlich ist es ein überschaubarer Schritt.

Um deine Website zu verifizieren gehst du in den Einstellungen auf den Bereich für verifizierte Domains. Pinterest erklärt dir dann den genauen Prozess der je nach Website-System leicht unterschiedlich ist.

Bei WordPress ist die Verifizierung meistens gut machbar. Du fügst entweder einen Meta-Tag in deine Website ein oder nutzt ein SEO-Plugin, in dem du den Pinterest-Code hinterlegen kannst. Es gibt auch die Möglichkeit eine HTML-Datei hochzuladen, aber für Anfängerinnen ist der Meta-Tag meistens der einfachere Weg.

Warum ist das wichtig? Weil Pins die auf eine verifizierte Domain verlinken von Pinterest als seriöser eingestuft werden.

Wichtig zu wissen: Du musst bei der Einrichtung nicht alles sofort perfekt lösen. Aber Profil, Boards und Website-Verifizierung sind die Grundlage dafür, dass Pinterest deinen Account besser einordnen kann.

Schritt 5: Deine ersten Boards anlegen

Boards sind die Pinnwände in deinem Profil. Sie geben Struktur und helfen Pinterest zu verstehen worum es bei dir geht.

Leg fünf bis zehn Boards an bevor du anfängst zu pinnen. Jedes Board bekommt einen klaren, suchbaren Namen. Schreib für jedes Board auch eine kurze Beschreibung von zwei bis drei Sätzen und nutze dabei relevante Keywords.

Überlege dir vorher welche Themen du regelmäßig pinnen wirst und erstelle Boards dafür. Wenn du zum Beispiel über Pinterest Marketing, Bloggen und Mama-Alltag schreibst, wären das drei klare Board-Themen.

Pinterest Business Account Infografik

Schritt 6: Die ersten Pins

Jetzt kommt der Teil den die meisten zuerst machen wollen. Aber ohne die Schritte davor bringt pinnen wenig.

Wenn Profil, Website-Verifizierung und Boards stehen, fang an zu pinnen. Fünf bis zehn Pins pro Woche sind ein guter Rhythmus für den Start. Erstmal nicht täglich und nicht hundert auf einmal.

Jeder Pin braucht einen Titel mit Keyword, eine Beschreibung in natürlichen Sätzen, das richtige Format und einen Link zu deiner Website oder deinem Blogartikel.

Was viele vergessen ist den Link. Pins ohne Link bringen keinen Traffic. Jeder Pin muss irgendwo hinführen.

Was als nächstes kommt

Wenn dein Account steht geht es darum ihn zu befüllen und konsequent zu bespielen. Das braucht ein paar Monate bis sich erste Ergebnisse zeigen. Aber wenn die Grundlage richtig ist, baut sich der Traffic auf.

Und genau hier beginnt der Teil, den viele unterschätzen. Ein Account allein verdient noch kein Geld. Du brauchst Inhalte, die gefunden werden. Pins, die geklickt werden. Eine Website, die Besucher auffängt. Und später eine E-Mail-Liste oder ein Angebot, damit aus Traffic nicht nur schöne Zahlen werden.

Wenn du also nicht nur einen Pinterest Account einrichten willst, sondern daraus ein vollständiges System aufbauen möchtest, dann ist der nächste Schritt nicht noch mehr herumprobieren. Der nächste Schritt ist Struktur.

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