
PINTEREST STRATEGIE
Die größten Pinterest-Fehler die fast alle Anfänger machen
Es gibt diesen Moment den fast alle kennen die mit Pinterest starten. Am Anfang wirkt alles irgendwie logisch. Schöne Pins erstellen, regelmäßig posten, ein paar Boards anlegen und dann müsste der Traffic doch eigentlich langsam steigen.
Und genau deshalb ist Pinterest manchmal so frustrierend. Weil viele Dinge die intuitiv sinnvoll wirken, auf Pinterest erstaunlich schlecht funktionieren. Nicht weil du unfähig bist. Sondern weil Pinterest komplett anders funktioniert als die meisten Plattformen die wir gewohnt sind.
Die meisten Anfänger machen deshalb nicht einen riesigen Fehler. Sondern viele kleine Dinge gleichzeitig die zusammen dafür sorgen, dass Pinterest den Account nie richtig versteht.
Der größte Fehler überhaupt: Pinterest wie Social Media behandeln
Pinterest sieht zwar oberflächlich wie Social Media aus, funktioniert aber viel stärker wie eine Suchmaschine. Menschen kommen nicht hauptsächlich wegen Unterhaltung auf Pinterest, sondern weil sie aktiv nach Lösungen, Ideen oder konkreten Themen suchen.
Fehler 1: Zu viele Themen gleichzeitig
Viele starten Pinterest wie eine persönliche Ideensammlung. Ein bisschen Business. Ein bisschen Motivation. Ein paar Rezepte. Vielleicht noch Einrichtung, Journaling, Reisen und Produktivität.
Für Pinterest ist das oft einfach nur verwirrend. Die Plattform versucht ständig zu verstehen wofür dein Account eigentlich steht und wem deine Inhalte gezeigt werden sollen. Wenn alles gleichzeitig passiert, fehlt diese Klarheit.
Und genau das ist oft der Punkt an dem Accounts monatelang stagnieren obwohl eigentlich regelmäßig gepinnt wird.
Pinterest liebt Klarheit
Je klarer dein Thema, desto leichter kann Pinterest deinen Content einordnen.
Menschen auch
Accounts die ein klares Thema haben wirken vertrauenswürdiger und professioneller.
Fehler 2: Zu früh aufgeben
Das ist wahrscheinlich der Fehler den fast niemand öffentlich zugibt. Viele hören nicht auf weil Pinterest komplett schlecht läuft. Viele hören auf weil sie nach zwei oder drei Monaten das Gefühl haben es müsste inzwischen mehr passieren.
Und ehrlicherweise verstehe ich das sogar. Es ist schwierig motiviert zu bleiben wenn man viel Arbeit investiert und die Ergebnisse noch klein wirken. Genau deshalb scheitern so viele nicht an Pinterest selbst, sondern an den Erwartungen mit denen sie gestartet sind.
Pinterest ist oft langsamer als Menschen hoffen, aber gleichzeitig langfristiger als viele überhaupt erwarten.
Fehler 3: Schöne Pins statt hilfreiche Pins
Das wird viele überraschen, aber manche der schönsten Pins performen erstaunlich schlecht. Nicht weil sie hässlich wären, sondern weil sie nichts klar kommunizieren.
Pinterest funktioniert stark über Suchintention. Menschen klicken selten auf einen Pin weil er „ästhetisch“ aussieht. Sie klicken weil der Pin ein Problem löst oder ein konkretes Ergebnis verspricht.
Ein verständlicher Pin mit klarer Aussage schlägt deshalb oft einen wunderschönen Design-Pin der zwar hübsch aussieht, aber keine konkrete Lösung vermittelt.
Pinterest verstehen statt raten
Der Pinterest-Fahrplan
Wenn du Pinterest nicht länger durch endloses Ausprobieren lernen willst, sondern verstehen möchtest wie die Plattform wirklich funktioniert, hilft dir der Pinterest-Fahrplan beim strukturierten Einstieg.
Vielleicht liegt das Problem gar nicht an Pinterest
Vielleicht liegt das Problem einfach daran, dass Pinterest oft komplett falsch erklärt wird. Zu schnell. Zu oberflächlich. Zu sehr nach „poste einfach schöne Pins“. Dabei funktioniert die Plattform viel strategischer, ruhiger und langfristiger als viele denken. Und genau deshalb scheitern oft nicht die Accounts mit dem schlechtesten Design, sondern die mit den falschen Erwartungen.