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Pinterest Pinnwände richtig erstellen: So strukturierst du deinen Account
Pinnwände sind der Teil von Pinterest, dem die wenigsten genug Aufmerksamkeit schenken. Alle reden über Pins, über Designs, über Keywords im Titel. Aber die Pinnwände, also die Boards, sind das Fundament.
Wenn sie nicht stimmen, versteht Pinterest deinen Account nicht. Und wenn Pinterest deinen Account nicht versteht, werden deine Pins seltener den richtigen Menschen gezeigt.
Dieser Artikel zeigt dir, wie du Pinnwände so erstellst, dass sie wirklich etwas bringen. Nicht nur hübsch aussehen. Sondern Pinterest helfen, deinen Account einzuordnen.
Wichtig vorweg: Pinterest bewertet nicht nur einzelne Pins. Pinterest bewertet auch, worum es auf deinem gesamten Account geht. Genau deshalb sind Pinnwände viel wichtiger, als viele am Anfang denken.
Was Pinnwände für Pinterest bedeuten
Pinterest nutzt deine Pinnwände, um zu verstehen, worum es bei dir geht. Wenn jemand deinen Account besucht und alle Boards einen klaren, einheitlichen Fokus haben, weiß Pinterest: dieser Account ist für dieses Thema zuständig.
Und genau das ist wichtig, wenn du mit Pinterest nicht nur schöne Inhalte sammeln willst, sondern Reichweite, Klicks und langfristig auch Einkommen aufbauen möchtest.
Wenn deine Boards kreuz und quer alles Mögliche enthalten, von Rezepten über Reisebilder bis zu Motivationssprüchen, dann kann Pinterest deinen Account nicht sauber einordnen. Das Ergebnis ist oft schlechte Sichtbarkeit, weil Pinterest nicht weiß, wem es deinen Content zeigen soll.
Das klingt simpel, aber es ist einer der häufigsten Fehler. Viele übertragen ihre privaten Pinterest-Gewohnheiten auf ihren Business-Account und sammeln einfach alles, was ihnen gefällt. Für privat ist das völlig in Ordnung. Für einen Account, der Traffic und Einnahmen bringen soll, ist es eher ungünstig.
Privater Account
Alles sammeln, was dir gefällt
Rezepte, Reiseideen, Einrichtung, Sprüche, Kindergeburtstag, Urlaubsziele, Outfit-Ideen.
Für dich privat völlig okay. Für Pinterest als Business-Signal aber oft zu unklar.
Business-Account
Klare Themenstruktur aufbauen
Boards zu deinem Hauptthema, deinen Unterthemen und den Suchbegriffen deiner Zielgruppe.
Genau das hilft Pinterest zu verstehen, wofür dein Account steht und wem deine Pins gezeigt werden sollen.
Wie viele Pinnwände du brauchst
Die Antwort hängt von deinem Thema ab, aber als Faustregel gilt: Fang mit acht bis fünfzehn Boards an. Nicht zwanzig, nicht fünfzig. Boards, die du nicht regelmäßig mit Pins befüllst, wirken wie leere Regale. Sie helfen dir nicht wirklich.
Jedes Board sollte ein klar abgegrenztes Thema haben, das zu deinem Haupt-Content passt. Wenn dein Thema Pinterest Marketing und Online-Business ist, könnten deine Boards zum Beispiel heißen: Pinterest für Anfänger, Pinterest Strategie, Online Geld verdienen, Bloggen lernen, Digitale Produkte erstellen, Affiliate Marketing, Mama und Business, Von zuhause arbeiten, Pinterest SEO und Canva Tipps.
Das sind zehn Boards, die alle zum selben Themenkomplex gehören. Pinterest versteht: dieser Account beschäftigt sich mit Pinterest Marketing und Online-Business für Frauen. Genau das willst du.
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Der Pinterest-Fahrplan
Wenn du deinen Account nicht einfach irgendwie anlegen möchtest, sondern von Anfang an verstehen willst, wie Profil, Boards, Keywords und Pins zusammenhängen, hol dir den Pinterest-Fahrplan. Er führt dich Schritt für Schritt durch die Grundlagen.
Wie du Pinnwände richtig benennst
Der Name einer Pinnwand ist wie der Titel eines Blogartikels. Er muss klar, verständlich und durchsuchbar sein.
Vermeide kreative Board-Namen, die niemand sucht. „Meine digitale Reise“ klingt vielleicht schön, aber es ist kein Name, der gefunden wird. „Pinterest für Anfänger“ ist klarer. Und Klarheit ist auf Pinterest fast immer besser als Kreativität, die nur du selbst verstehst.
Schreib Board-Namen so, als würde jemand genau diesen Begriff bei Pinterest in die Suche eingeben. Denn genau das passiert. Wenn jemand „Pinterest Geld verdienen“ sucht und du hast ein Board mit genau diesem Namen, dann kann dieses Board in den Ergebnissen auftauchen.
Aus der Praxis: Geh auf Pinterest und fang an, deinen Wunsch-Board-Namen in die Suche einzutippen. Was schlägt Pinterest automatisch vor? Diese Vorschläge sind echte Suchanfragen. Wenn dein geplanter Board-Name dort auftaucht, ist das ein gutes Zeichen.
Gute Board-Namen sind meistens langweilig klar
Das ist vielleicht nicht besonders aufregend, aber es funktioniert. Pinterest muss nicht beeindruckt werden. Pinterest muss verstehen.
Ein Board-Name wie „Online Business für Mamas“ sagt sofort, worum es geht. Ein Name wie „Mein Weg in die Freiheit“ klingt persönlicher, ist für Pinterest aber deutlich schwerer einzuordnen.
Denk also weniger in hübschen Namen und mehr in Suchbegriffen. Genau das macht deinen Account langfristig stärker.

Die Board-Beschreibung: Oft ignoriert, sehr wichtig
Jedes Board hat eine Beschreibung. Die meisten lassen sie leer oder schreiben einen einzigen kurzen Satz hinein. Das ist eine verpasste Chance.
Die Board-Beschreibung wird von Pinterest ausgewertet. Sie ist ein weiterer Ort, um Keywords einzubauen und Pinterest zu erklären, worum es bei diesem Board geht.
Schreib für jedes Board zwei bis drei Sätze. Erkläre, worum es geht, für wen diese Inhalte sind und was jemand hier findet. Und nutze dabei die Begriffe, die deine Zielgruppe tatsächlich sucht.
Beispiel für ein Board „Pinterest für Anfänger“:
Alles, was du als Pinterest-Anfängerin wissen musst. Schritt für Schritt Anleitungen, Tipps für deinen ersten Pinterest Business Account und Strategien, die dir helfen, Pinterest langfristig für Reichweite, Blog-Traffic und Online-Business zu nutzen.
Geheime Boards: Wann sie sinnvoll sind
Pinterest erlaubt es, Boards als geheim zu markieren. Diese Boards sind nur für dich sichtbar und tauchen nicht in deinem öffentlichen Profil auf.
Geheime Boards sind nützlich, wenn du Inspiration sammelst, die nicht zu deinem Business-Thema gehört. Wenn du zum Beispiel einen Business-Pinterest-Account zu Online-Business führst, aber privat auch Rezepte und Reiseideen sammelst, kannst du das in geheimen Boards tun, ohne deinen öffentlichen Account zu verwässern.
Für alle anderen Inhalte, die zu deinem Thema passen, gilt: öffentlich, mit klarem Namen und guter Beschreibung.
Gruppen-Boards: Lohnen sie sich noch?
Gruppen-Boards auf Pinterest waren vor einigen Jahren sehr beliebt. Mehrere Nutzer pinnen gemeinsam in ein Board und profitieren alle von der größeren Reichweite.
Heute sind Gruppen-Boards weniger wichtig als sie mal waren. Sie können immer noch nützlich sein, sind aber kein Muss mehr.
Wenn du in Gruppen-Boards eingeladen wirst, die zu deinem Thema passen und gut gepflegt sind, kann das Traffic bringen. Wenn du aktiv nach Gruppen-Boards suchst und dabei viel Zeit investierst, gibt es wahrscheinlich bessere Prioritäten für deine begrenzte Zeit.
Wichtig zu wissen: Dein eigener Account mit gut strukturierten eigenen Boards ist wichtiger als viele Gruppen-Boards. Konzentriere dich zuerst auf das Fundament.
Wie oft du deine Boards befüllen solltest
Jedes Board, das du anlegst, sollte auch regelmäßig befüllt werden. Ein Board mit drei Pins, das du seit Monaten nicht angefasst hast, ist für Pinterest kein besonders starkes Signal.
Eine einfache Regel: Leg keine Boards an, die du nicht befüllen kannst. Lieber acht aktive Boards als zwanzig halbvolle.
Wie oft du pinnst, hängt von deiner Zeit ab. Fünf bis zehn Pins pro Tag werden oft empfohlen, was mit einem Planungs-Tool gut umsetzbar ist. Wenn du weniger Zeit hast, sind auch drei bis fünf Pins pro Tag ein guter Start.
Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Pinterest mag Konsequenz. Wer regelmäßig pinnt, ist besser dran als jemand, der einmal pro Woche alles auf einmal veröffentlicht und dann wieder verschwindet.
Merke dir das: Viele konzentrieren sich komplett auf Pin-Designs und wundern sich dann, warum ihr Account nicht wächst. Dabei beginnt Pinterest-Verständnis oft schon viel früher, nämlich bei der Struktur deines Profils.
Boards sind nur ein Teil des Systems
Wenn deine Boards sauber aufgebaut sind, hast du ein wichtiges Fundament gelegt. Aber natürlich reicht das allein nicht. Du brauchst auch passende Keywords, gute Pin-Titel, sinnvolle Blogartikel und eine klare Idee davon, wohin dein Pinterest-Traffic später führen soll.
Genau deshalb ist es so wichtig, Pinterest nicht nur als Sammlung schöner Grafiken zu sehen. Pinterest ist ein System. Und deine Boards sind ein Teil davon.
Wenn du dieses System von Anfang an ruhiger und klarer aufbauen möchtest, ist der Pinterest-Fahrplan der passende nächste Schritt.
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Baue deinen Pinterest Account von Anfang an klar auf
Der Pinterest-Fahrplan zeigt dir in sieben Tagen, wie du Pinterest als System verstehst. Profil, Boards, Keywords, Pins und der erste klare Aufbau. Ohne Rätselraten und ohne dass du dich täglich zeigen musst.
Wenn du nicht nur deine Boards, sondern Pinterest, Blog, E-Mail-Liste und Monetarisierung als komplettes System aufbauen möchtest, ist Pin Dich Reich der nächste logische Schritt.