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Pinterest Grundlagen

Pinterest Account von Null aufbauen: Dein Schritt für Schritt Einstieg

Vielleicht hast du schon länger im Kopf, dass Pinterest spannend klingt. Für dein Business, deinen Blog, deine Idee oder einfach für diesen kleinen Wunsch, dir online etwas Eigenes aufzubauen.

Und dann willst du anfangen und plötzlich kommen hundert Fragen. Brauche ich einen Business-Account? Wie viele Boards? Was schreibe ich ins Profil? Muss ich sofort jeden Tag pinnen?

Genau deshalb gehen wir das hier ruhig durch. Nicht alles auf einmal. Nicht perfekt. Aber so, dass du verstehst was wirklich zählt wenn du anfängst.

Schritt 1: Der richtige Account

Das Erste was du brauchst ist ein Pinterest Business-Account. Keinen privaten. Warum? Weil du mit einem Business-Account Zugriff auf Analysen bekommst, also siehst welche Pins wie gut laufen. Das ist wichtig wenn du später optimieren möchtest.

Wenn du schon einen privaten Pinterest-Account hast, kannst du ihn in den Account-Einstellungen direkt zu einem Business-Account umwandeln. Das dauert meistens nur ein paar Minuten.

Wenn du komplett neu anfängst, geh auf pinterest.de und erstelle direkt einen Business-Account. Mehr brauchst du an dieser Stelle noch nicht.

Schritt 2: Profiltext und Name

Dein Profilname und dein Profiltext sind das Erste was Pinterest und Menschen sehen. Beides sollte klar und durchsuchbar sein.

Beim Namen geht es nicht darum kreativ zu sein, sondern klar. Wenn du zum Thema Pinterest und Online-Business schreibst, dann soll das im Namen oder zumindest im Profiltext erkennbar sein.

Der Profiltext hat eine begrenzte Zeichenzahl. Nutze sie um zu erklären was du machst und für wen. Und baue dabei Keywords ein, also Begriffe die deine Zielgruppe tatsächlich suchen würde. Denk nicht nur „klingt das schön“ sondern auch „würde jemand danach suchen“.

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Schritt 3: Deine ersten Boards

Boards sind deine Pinnwände. Sie geben deinem Profil Struktur. Pinterest nutzt sie um zu verstehen worum es bei dir geht.

Fang mit fünf bis zehn Boards an. Nicht mehr. Jedes Board bekommt einen klaren, suchbaren Namen. Kein „Dinge die ich mag“ sondern „Pinterest für Anfänger“, „Geld verdienen von zuhause“ oder welche Themen auch immer zu deinem Fokus passen.

Gib jedem Board auch eine Beschreibung. Auch hier: Keywords nutzen, nicht zu kompliziert werden. Es reicht wenn Pinterest und deine Leserinnen verstehen worum es auf diesem Board geht.

Aus der Praxis: Erstelle deine Boards bevor du anfängst zu pinnen. Pinterest schaut sich an in welche Boards du pinst. Wenn die Boards klar strukturiert sind, versteht Pinterest deinen Account schneller.

Schritt 4: Deine ersten Pins

Pins sind das Herzstück von Pinterest. Aber mach dir beim Anfang keinen Druck alles perfekt zu haben.

Ein Pin besteht aus einem Bild, einem Titel und einer Beschreibung. Das Bild sollte im Format 2:3 sein, also hochkant. Das ist das Format das Pinterest bevorzugt und das am besten in den Suchergebnissen funktioniert. 1000 mal 1500 Pixel ist ein guter Richtwert.

Der Titel sollte ein Keyword enthalten, das jemand wirklich suchen würde. Nicht „Mein erster Pin“, sondern „Pinterest für Anfänger: So funktioniert es wirklich“.

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Die Beschreibung gibt dir Platz für mehr Keywords und mehr Kontext. Schreib in vollständigen Sätzen. Pinterest mag keinen Keyword-Brei, sondern natürlichen Text der die Suchanfrage beantwortet.

Jeder Pin braucht einen Link. Dieser Link führt entweder zu einem Blogartikel, zu deiner Website, oder zu einer Seite auf der du etwas anbietest. Ohne Link verpufft der Pinterest-Traffic.

Schritt 5: Konsequenz statt Perfektion

Das ist der wichtigste Schritt und gleichzeitig der unbequemste.

Pinterest braucht Zeit. Auf deinem Account wird in den ersten vier bis sechs Wochen wahrscheinlich wenig passieren. Das ist normal. Pinterest lernt gerade deinen Account kennen, sortiert ihn ein und testet wie Menschen auf deine Pins reagieren.

Was du in dieser Zeit tun solltest: weiter pinnen. Fünf bis zehn Pins pro Woche sind ein guter Rhythmus für den Anfang. Nicht täglich, nicht stündlich. Regelmäßig reicht.

Mit der Zeit wirst du sehen, welche Pins besser laufen als andere. Diese Erkenntnisse nutzt du um zukünftige Pins besser zu machen. So entsteht über Monate ein Account, der immer besser funktioniert.

Merke dir das: Pinterest ist kein Sprint. Wer nach sechs Wochen aufgibt, wird nie erfahren was nach sechs Monaten möglich gewesen wäre. Das System braucht Zeit zum Anlaufen. Danach läuft es.

Was du nicht brauchst

Du brauchst kein teures Design-Tool. Canva reicht vollständig. Du brauchst keine hundert Pins im Monat. Fünf bis zehn pro Woche sind für den Anfang genug.

Du brauchst kein Gesicht zu zeigen. Grafiken, Textbilder und Informationen reichen. Du brauchst keine große Follower-Zahl. Pinterest-Traffic kommt über Suche, nicht über Follower.

Du brauchst ein klares Thema, die richtigen Keywords und Konsequenz. Das war es. Klingt unspektakulär, ich weiß. Aber genau deshalb funktioniert es.

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